homepage crop Gewaltprävention in den Besonderen Wohnformen
     

    Lebenshilfe Botschafter*innen für Vorbeugung und Schutz

    „Ein Mensch fühlt oft sich wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt“ (Eugen Roth)

    Dieses Zitat von Eugen Roth haben sich die Lebenshilfe-Botschafter*innen als Leitspruch genommen.

    Am 30.09.21 haben die 17 Botschafter*innen ihre dreiteilige Schulungsreihe in Aachen abgeschlossen. Jetzt sind sie offiziell Ansprechpartner*innen für Vorbeugung und Schutz in den Besonderen Wohnformen.

    Das Konzept für die Schulungsreihe haben die drei Fachkräfte für Vorbeugung und Schutz der Lebenshilfen Düren, Aachen und Bonn im Rahmen ihrer eigenen zertifizierten Weiterbildung entwickelt. Die Lebenshilfe Bildung NRW gGmbH bildet seit 2019 Fachkräfte für Vorbeugung und Schutz aus.

    Die drei Fachkräfte bilden das Netzwerk DABEI (Netzwerk Düren-Aachen-Bonn in der Eingliederungshilfe). Ziel ist es für das Thema Gewaltprävention zu sensibilisieren und diese zu fördern. Hierzu haben die drei Lebenshilfen Düren, Aachen, Bonn eine Kooperations- und Verpflichtungsvereinbarung unterzeichnet.

    Im Fachbereich Wohnen vertritt Claudia König als Stabstelle für den Bereich Gewaltprävention den Verein Lebenshilfe Aachen.

    8 Wohnkund*innen der Lebenshilfe Aachen e. V. nahmen an der Schulung teil.   

    Diese Botschafter*innen für Vorbeugung und Schutz sind:                                                                             

    - Laila Khan, Michael Schombel und Franz-Josef Quarten (Haus Siegel) 

    - Maurice Stötzel                                                                              (Haus Panneschopp)

    - Michaela Küpper                                                                           (Haus Wildbach)

    - Sabrina Lövenich                                                                           (Haus Drimborn)

    - Rainer Brammertz                                                                         (Haus Wiesental)

    An drei Schulungstagen wurde über diese Themen gesprochen:

    • Was ist Gewalt?
    • Gefühle und wie erkenne ich sie?
    • Was muss ich als Botschafter*in können?
    • Was mache ich in schwierigen Situationen?
    • Wo kann ich mir selbst Unterstützung holen?

    In Kleingruppenarbeit, Rollenspielen und im Austausch anhand von Fallbeispielen wurde viel voneinander gelernt.

    Besonders wichtig für die Arbeit als Botschafter*in ist:

    • Ruhe und Besonnenheit
    • Unterstützung
    • den Menschen ernst nehmen
    • Mut entwickeln, auf Formen von Gewalt hinzuweisen (z.B. durch Bevormundung, Druck, Verbote usw.)
    • auf Augenhöhe sein
    • Respekt und Gleichberechtigung
    • Vorbildfunktion
    • lernen und wachsen
    • Flexibilität

    Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg den Botschafter*innen bei dieser ehrenamtlichen Tätigkeit!

    Weitere Arbeitstermine sowohl mit den Botschafter*innen als auch im Netzwerk sind geplant. Austausch, gegenseitige Beratung und Weiterbildung der Lebenshilfe Botschafter*innen für Vorbeugung und Schutz stehen auf dem Programm.

     

    Lebenshilfe Aachen e.V.
    Adenauerallee 38
    52066 Aachen
    Tel. 02 41 / 4 13 44 54 -0

    Diese Website ist in "Einfacher Sprache" verfasst. Damit der Text leichter zu lesen ist, schreiben wir nur von Männern. Frauen sind natürlich auch gemeint. Ein Beispiel: Der Vorsitzende meint genauso die Vorsitzende. Mehr zu Einfache Sprache.
    Impressum · Datenschutz

    © 2019 Lebenshilfe Aachen e.V.

    Suche off-canvas